Die Tage sind gezählt…

Hey!

Schön, dass ihr auf meinem Blog vorbeischaut und euch die Zeit nehmt, kurz reinzuschnuppern! Aber zuerst: Wer schreibt hier eigentlich?

Ich heiße Jakob und bin 19 Jahre alt. Ich komme aus Rottenbauer, einem kleineren Stadtteil von Würzburg. Nach meinem erfolgreichem Abitur wurde mein Traum wahr und ich darf zusammen mit Jonas in der Pfarrei Cruz Gloriosa in Cochabamba mitarbeiten, in den verschiedensten Projekten vor Ort mithelfen und da anpacken kann, wo gerade unsere Unterstützung am besten eingesetzt werden kann. Was und wo genau das alles sein wird, entscheidet sich, wenn wir angekommen sind, uns eingelebt und orientiert haben, da wir das alles in enger Absprache mit dem dortigen Pfarrer klären. Ich werde euch natürlich hier von meinen neu gesammelten Erfahrungen berichten und versuchen, euch auf dem Laufendem zu halten.

Doch wie bin ich dazu gekommen, einen solchen Weltfreiwilligendienst zu machen?

Einerseits war die Vorstellung nach dem tristen Lernalltag der Schule dasselbe an der Uni weiter zu machen nicht gerade verlockend. Ich wollte etwas Neues erleben, etwas wo ich nicht nur ständig am Lernen bin, sondern etwas mit Menschen, Kindern und Jugendlichen. Mit den Kleinsten spielen, Jugendlichen eine neue Chance zu bieten und so mitzuhelfen, dass sie wieder hoffnungsvoller in die Zukunft blicken können, durch Arbeit und intensiver Auseinandersetzung mit den Menschen mein Bewusstsein zu schärfen, ein Umdenken der Gesellschaft hier in Deutschland durch Berichte anregen. All das reizte mich viel mehr. Hinzu kommt die neue, andere Kultur, die bemerkenswerte Lebensweise und Einstellung der Einheimischen und auch die Einzigartigkeit der Landschaft Boliviens. Und das kann man nicht alles mit(er)leben, wenn man nur mal kurz zum Urlaub machen dieses Land besucht!

Bei den Vorbereitungsseminaren mit den anderen Freiwilligen – auch von den anderen Kontinenten – wurde uns durch den BDKJ Bamberg und dem Missionskreis Ayopaya ein sehr gutes Bild vermittelt, was uns erwarten wird, was von uns erwartet wird. Je näher das Ausreisedatum rückt, desto aufgeregter werde ich. Die Vorfreude ist riesig! Es dauert noch ein paar Tage, bis zum 3. September, und dann geht es ENDLICH los! 🙂

Die letzten Tage werden zwar stressig werden, bei all den To-Do-Listen und dem Packen, dem Verabschieden von Freunden und Familie, aber das war abzusehen und letztendlich geht alles schneller als man denkt und sitzt bereits im Flieger. So richtig realisieren, dass es los geht, werde ich wahrscheinlich erst bei der Ankunft. Alle Gedanken, die im Kopf umherschwirren, ähneln nur Wunschvorstellungen, doch dann wird der Wunsch war!

Fragen an mich könnt ihr gerne in den Kommentaren loswerden oder aber auch gerne per mail an jakobhummel.bolivien@gmail.com direkt an mich. Ich versuche alles so gut/schnell/ausführlich wie es nur geht zu beantworten.

Liebe Grüße